Kieferorthopädische Apparaturen: Zahnarztpraxis Signorelli-Moret

⚡️„Bis jetzt waren die Beschaffungskosten für einen eigenen Metall 3D Drucker zu hoch. a-metal bietet uns nun erstmals die Möglichkeit, diesen Fertigungsschritt in unserem eigenen Labor zu tätigen. Wir glauben an den Erfolg dieses Projektes und wollten deshalb Teil davon sein.“ Dr. med. dent. Luca Signorelli von der Zahnarztpraxis Signorelli-Moret.

 

Neben der beeindruckenden Geometriefreiheit bietet das Metall 3D-Drucken gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren auch wertvolle Vorteile, wenn es um das Individualisieren von Teilen geht. Obwohl unsere Zähne von Mensch zu Mensch zwar sehr ähnlich aussehen, sind sie geometrisch unterschiedlich und müssen demnach mit individualisierten Kieferorthopädiespangen korrigiert oder massgeschneiderter Prothetik versorgt werden.

In den letzten Jahren wurde der klassische Zahnabdruck kontinuierlich durch den digitalen Intraoralscan abgelöst. Mit den gewonnenen 3D Daten der Zahnstellung ist es möglich, in einem komplett digitalisierten Prozess kieferorthopädische Apparaturen oder Zahnersatz herzustellen, die auf jeden Patienten massgeschneidert sind. Erfahren Sie im Interview mit Dr. med. dent. Luca Signorelli von der Zahnarztpraxis Signorelli-Moret, wie sie bisher Metall 3D-Druck eingesetzt haben und wieso sie sich für unser Pilotprogramm entschieden haben.

Forcierte Dehnungsapparatur zur Korrektur eines Oberkiefers 3D-gedruckt aus CoCr Material

🎙️Können Sie kurz vorstellen, wer Sie sind und in welchem Bereich Sie tätig sind?

Wir sind eine grössere Zahnarztpraxis in Wil SG, die auf Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin spezialisiert ist. In unserem eigenen zahntechnischen Labor werden alle Arten von kieferorthopädischen Apparaturen hergestellt, viele davon im Metall 3D Druck Verfahren.

 

🎙️Wie haben Sie bisher Metall 3D-Druck im Dentalbereich eingesetzt?

Kieferorthopädische Apparaturen aus Metall, wie z.B. die forcierte Dehnungsapparatur für den Oberkiefer, werden durch unsere Zahntechniker mit einer spezialisierten CAD Software für jeden Patienten individuell designt.

Danach senden wir die Daten an eine externe Firma, welche die Teile im Metall 3D Druck Verfahren produziert. Diese Teile werden in unserem Labor wiederum zusammengesetzt, auf Hochglanz poliert und mit entsprechenden weiteren Teilen zusammengeschweisst.

 

🎙️Was sind für Sie die Vorteile, Metall 3D-Druck im eigenen Zahntechniklabor verfügbar zu haben?

Durch einen eigenen Metall 3D Drucker in unserem Labor sind wir in der Lage wesentlich schneller und günstiger zu produzieren. Zusätzlich erhalten wir die Möglichkeit, unsere Apparaturen besser zu optimieren und unsere Ideen einfacher zu realisieren.

 

🎙️Was hat Sie überzeugt, ausgerechnet am Pilotprogramm von a-metal teilzunehmen?

Bis jetzt waren die Beschaffungskosten für einen eigenen Metall 3D Drucker zu hoch. a-metal bietet uns nun erstmals die Möglichkeit, diesen Fertigungsschritt in unserem eigenen Labor zu tätigen. Wir glauben an den Erfolg dieses Projektes und wollten deshalb Teil davon sein.

 

🎙️Welche Rolle wird Metall 3D-Druck Ihrer Meinung nach in 3-5 Jahren in Ihrer Branche spielen?

Früher wurden kieferorthopädische Apparaturen und dentale Gerüste aus Metall im Schleudergussverfahren hergestellt. Diese Methode ist eher mühsam, zeitaufwendig und fehleranfällig. Metall 3D Druck wird das Schleudergussverfahren im Dentalbereich in den nächsten Jahren definitiv ablösen und verdrängen.



💭Haben Sie weitere Fragen an Unternehmen, die sich bereits für unser Pilotprogramm entschieden haben? Schreiben Sie uns gerne einen Kommentar oder eine Nachricht.

Über den Link oder den QR-Code können Sie direkt ein Erstgespräch mit unserem Team vereinbaren. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen.

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